Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Nicht die passende Antwort dabei? Dann kontaktieren Sie uns direkt.

Allgemeine Fragen

Sie erhalten von SMARVIS eine durchgängige End-to-End-Lösung für die selbstständige Organisation der Betriebskostenabrechnung. Dazu gehört die notwendige Hard- und Software, die Aufbauunterstützung und der Support. Doch dem nicht genug: Wir sind derzeit das einzige Unternehmen in Europa, dass Sie mit einer umfassenden Beratung auf dem Weg in die Selbstabrechnung unterstützt. Nutzen Sie unsere Expertise für Ihren Erfolg!

Wir sehen unsere Beratungsleistung als festen Bestandteil des Hard- und Softwarepakets. Die Beratung ist daher für Sie kostenfrei. Das Hardwarepaket beinhaltet die AMR-Messgerätetechnik und die Netzwerkkomponenten für die Zählerfernauslesung. Bestandteil des Softwarepakets sind die Management- und Abrechnungssoftware Q billing sowie die App Q mobile zur mobilen Datenerfassung.

Mehr als 100 Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft und Energieversorger in ganz Deutschland vertrauen auf unsere Expertise. All diese Unternehmen, die den Weg in die Selbstabrechnung mit SMARVIS gegangen sind, sind auch weiterhin in der Selbstabrechnung tätig.

Eine überlagernde Vertragslaufzeit kann zweckmäßig sein, da die Umstellung auf diese Weise Schritt für Schritt erfolgen kann. So verteilen Sie den Aufwand zur Umrüstung der Messtechnik mehrere Abrechnungszeiträume.

Nein, wir stellen ihnen die notwendige Hard- und Software zur Verfügung und versetzen Sie damit in die Lage, selbstständig abzurechnen.

Softwarelösung

Sie können alle am Markt frei verfügbaren Softwarelösungen verwenden. Bei Fragen zu den Mindestanforderungen können Sie gerne auf unsere Erfahrung zurückgreifen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch unsere Management- und Abrechnungssoftware Q billing vor.

Mit Q billing können Sie sämtliche Prozesse der Abrechnungserstellung organisieren. Die Bedienung erfolgt stets per Webbrowser. Weitere Features sind

  • die Stammdaten- und Dokumentenverwaltung,
  • eine Datenschnittstelle nach ARGE,
  • der automatische Verbrauchsdatenimport,
  • die komplette Geräteverwaltung,
  • die Auftragssteuerung externer Dienstleister,
  • die integrierte Heizkörper-Bewertung,
  • die mobile Datenerfassung mit Q mobile
  • und das Reporting.

Ja, über Datenschnittstellen nach ARGE-Standard lassen sich Liegenschafts- und Mieterdaten etc. automatisiert einspielen. Die Management- und Abrechnungssoftware Q billing verfügt über Schnittstellen zu SAP, Blue Eagle u. a.

Durch den Import der .rep- oder .xml-Datei werden die Ablesewerte von der QUNDIS Smart Metering Plattform Q SMP in das Abrechnungsprogramm übertragen. Die Q SMP ist eine cloudbasierte Hostingumgebung, die sämtliche Messdaten von den Gateways über das Internet empfängt. Wenn Sie unsere Management- und Abrechnungssoftware Q billing einsetzen, erfolgt die Übertragung vollautomatisiert – je nach gewähltem Datentarif mehrmals im Monat oder täglich.

AMR-Messtechnik

AMR steht für Automatic Meter Reading, einem Verfahren zur vollautomatischen Zählerfernauslesung über das Internet. Herzstück sind die Netzwerkknoten im Treppenhaus. Sie empfangen die Verbrauchsdaten der Messgeräte alle 4 Stunden. Da die Empfangsreichweite eines Netzwerkknotens durch die Gebäudebeschaffenheit beschränkt wird, bilden bei größeren Wohnobjekten mehrere Netzwerkknoten ein Ablesenetzwerk. Mindestens einer dieser Knoten steht in direkter Kommunikation zum Gateway. Dieses Gerät stellt wiederum eine Internetverbindung per Mobilfunk oder Ethernet zum Messdienst her und überträgt die Zählerstände. Die Verbrauchsdaten stehen dann sofort für verschiedene Dienste (Abrechnung, statistische Analysen etc.) bereit.

  • geringe Folge- und Dienstleistungskosten
  • einfacher, schneller und präziser Auslesevorgang für häufiges Abrechnen
  • geringer Personal- und Zeitaufwand (kein Betreten der Wohneinheiten mehr)
  • Anpassung an und Erweiterung für verschiedene Anlagengrößen möglich
  • Einbindung von Geräten unterschiedlicher Hersteller (dank OMS)
  • Zeitnahe Verbrauchsinformation motiviert Mieter zur Energieeinsparung

Die QUNDIS Smart Metering Plattform Q SMP ist Voraussetzung für die automatische Übertragung der aktuellen Messwerte sowie Gerätedaten per E-Mail oder an einen SSH FTP-Server. Über das Webportal der Q SMP konfigurieren Sie, wie oft und wohin die Daten übertragen werden sollen. Die erfassten Verbräuche stehen Ihnen anschließend sofort für die Heiz- und Betriebskostenabrechnung  zur Verfügung. Für Sie entfällt somit das aufwändige Betrieb einer eigenen Hosting-Umgebung für die Gateway-Kommunikation.

Durch den Import der .rep oder .xml Datei gelangen die Verbrauchswerte und Gerätedaten in das Abrechnungsprogramm. Mit unserer Abrechnungssoftware Q billing erfolgt dies vollautomatisiert.

Die Wahl der Messgeräte hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist entscheidend, wie die abzurechnende Liegenschaft mit Wärme und Wasser versorgt wird. Andererseits spielt auch der Aufbau der Heizungsanlage eine wichtige Rolle sowie die Frage, wie die spätere Abrechnung organisiert werden soll. Eine genaue Empfehlung kann daher nur nach Prüfung der Gegebenheiten vor Ort abgegeben werden.

SMARVIS bietet ihnen modernste Heizkostenverteiler für die direkte Verbrauchserfassung am Heizkörper, Wärmemengenzähler (z. B. für Fußbodenheizungen, für Solarthermieanlagen, zur Kältezählung oder die Warmwasserabtrennung) sowie Wohnungswasserzähler zur Messung des Kalt- und Warmwasserverbrauchs. Selbstverständlich verfügen alle unsere Geräte über Funkmodule. Diese übertragen automatisch alle 4 Stunden die aktuellen Messwerte über die Netzwerkknoten und das Gateway im Treppenhaus an ihr Abrechnungsprogramm.

Aufgrund der Eichpflicht müssen Warmwasserzähler und Wärmezähler alle fünf Jahre und Kaltwasserzähler alle sechs Jahre geeicht werden – in der Regel geschieht dies nach Ablauf der Eichperiode durch Tausch des Altgerätes gegen einen neuen Zähler. Für die Einhaltung der Eichpflicht ist der Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer verantwortlich. Die gesetzliche Grundlage dafür bildet §2 des Eichgesetzes. Heizkostenverteiler unterliegen nicht der Eichpflicht. Sie messen keinen physikalischen Verbrauch, sondern erfassen nur einen relativen Anteil am Gesamtverbrauch.

Das Jahr der Eichung lässt sich über die gelbe oder weiße Klebemarke auf dem Wasser- oder Wärmezähler erkennen. Bei neueren Messgeräten, die gemäß den Vorschriften der europäischen Messgeräterichtlinie 2004/22/EG (MID) in Verkehr gebracht werden, ersetzt ein CE M Zeichen die nationale Eichmarke. Dieses ist auf dem Gehäuse aufgedruckt. Der Buchstabe „M“ steht dabei für Metrologie, die rechts daneben abgedruckte Zahl innerhalb des schwarzen Kastens (z. B. „16“) für das Jahr der Konformitätsbewertung. Auch für diese Messgeräte gelten ohne Einschränkung die oben genannten Eichgültigkeitsdauern.

+49 (0) 361 26280-271

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